Wer andere stark machen möchte, muss auch selbst dazulernen! Deshalb haben wir einen Samstag genutzt, um uns intensiv mit dem Thema Gewaltprävention auseinanderzusetzen. Denn auch wir Lehrkräfte möchten uns stetig weiterentwickeln, um unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu begleiten und zu stärken.

Im Mittelpunkt der Fortbildung stand das Präventionsprojekt „Pack ma’s“. Gemeinsam mit zwei Projektleitern beschäftigten wir uns in zahlreichen Spielen, Rollenspielen und praktischen Übungen mit den Themen Selbstbehauptung, Gemeinschaft, Vertrauen, Gewalt und Zivilcourage. Dabei waren wir selbst aktiv gefordert, schlüpften in unterschiedliche Rollen und reflektierten gemeinsam unsere Erfahrungen.

Wie reagiere ich, wenn jemand Hilfe braucht? Wie zeige ich Zivilcourage, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Und wie können wir in schwierigen Situationen füreinander einstehen? Wir haben viel ausprobiert, gelernt und neue Perspektiven gewonnen.

Gerade für unsere Schülerinnen und Schüler sind diese Themen besonders wichtig. Sie sollen lernen, eigene Grenzen zu erkennen, selbstbewusst aufzutreten, anderen zu vertrauen und nicht wegzuschauen, wenn jemand Hilfe braucht. Ein respektvolles Miteinander und der Mut, füreinander einzustehen, sind schließlich wichtige Grundlagen für ein gutes Zusammenleben – in der Schule und darüber hinaus.

Das Präventionsprojekt „Pack ma’s“ basiert auf dem Programm „zammgrauft“ des Polizeipräsidiums München und wird vom BLLV sowie der Dominik-Brunner-Stiftung gefördert.

Unser Fazit: Der Samstag hat sich gelohnt! Wir nehmen viele wertvolle Impulse für unseren Schulalltag mit. Denn Gewaltprävention beginnt damit, gemeinsam hinzuschauen, voneinander zu lernen und Kinder und Jugendliche stark für das Leben zu machen.