Paul Moor – Namensgeber unserer Schule

 

„Ziel der Erziehung ist der Aufbau eines inneren Halts“

Der Namensgeber unserer Schule ist Paul Moor, der Begründer der modernen Heilpädagogik. Genau wie er sehen wir die Stärkung und Förderung des inneren Halts als unsere Aufgabe an. Dieser innere Halt entwickelt sich in Wechselwirkung mit dem äußeren Halt und damit auch mit der Umgebung der Schüler. Es ist uns daher wichtig, für unsere Schüler ein optimales Lernumfeld zu schaffen.

 

„Nicht gegen die Fehler, sondern für das Fehlende.“

Wir fühlen uns einer ganzheitlichen Sichtweise verpflichtet, die nicht nur die Schwächen eines Menschen wahrnimmt, sondern seine ganze Person mit Körper, Geist und Seele. Das Verstehen des jungen Menschen mit seinen Bedürfnissen und seinem Umfeld steht im Mittelpunkt.

„Wir müssen das Kind verstehen, bevor wir es erziehen.“

In unserer Schule versuchen wir mithilfe gezielter pädagogischer Programme die Grundgedanken des Schweizer Pädagogen umzusetzen.

 

 

Unser Leitbild

 

Wir über uns

Die Paul-Moor-Schule ist ein Sonderpädagogisches Förderzentrum im Norden von Nürnberg mit rund 230 Schülern, die in 20 Klassen unterrichtet werden. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der individuellen Förderung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-sozialem Verhalten.

Die Paul-Moor-Schule beinhaltet zwei Stütz- und Förderklassen (SFK) der Jahrgangsstufen 5 und 6, die in der Grundschule Büchenbühl – sprengelübergreifen nach dem Lehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen – ganztags unterrichtet werden. Die Schüler haben neben einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen einen deutlich erhöhten Förderbedarf im emotional-sozialen Verhalten. Grundlage der Arbeit ist eine gemeinsame Konzeption von Schule und Jugendhilfe – genau wie bei den fünf weiteren Stütz- und Förderklassen der Jahrgangsstufe 5 bis 8, die im Gebäude der Paul-Moor-Schule ganztags nach dem Lehrplan der Mittelschule unterrichtet werden und die ebenfalls einen deutlich erhöhten sonderpädagogischen Förderbedarf im emotional-sozialen Bereich haben. Diese Schüler kommen aus allen Sprengeln Nürnbergs und dem Umland.

Angegliedert sind unserer Schule noch drei Gruppen der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) sowie ein sonderpädagogischer Hort. 

© Oliver Heinl

 

Die familienfreundliche Schule –

Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit der Stadt Nürnberg

 

Unsere Schule ist seit 1. November 2016 eine familienfreundliche Schule. Denn nur ein Miteinander aller Beteiligten fördert erfolgreiche Erziehungs- und Bildungsarbeit.

Zielgruppe

Zielgruppe der familienfreundlichen Schule sind – natürlich neben den Schülern –

  • die Eltern und Familien
  • die Lehrer
  • die pädagogischen Fachkräfte an der Schule (Jugendsozialarbeit an Schulen, Mitarbeiter der Ganztags- und Mittagsbetreuung etc.)
  • die pädagogischen Mitarbeiter kooperierender Einrichtungen (Kinderhorte etc.)
  • Ehrenamtliche (Elternlotsen für schulische Bildung, Hausaufgabenbetreuung) und
  • Mitarbeiter der Kooperationspartner außerhalb der Schule.

Im Zusammenwirken soll den Schülern bestmögliche Bildung, Förderung der Begabungen und damit die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

 

„Es ist ein Irrtum zu glauben, man behandle alle gleich, wenn man alle gleich behandelt.“

(Paul Moor)