• Das Grashalmprojekt

    Grashalmprojekt


    Den Anfang der Kooperation mit der Artothek Nürnberg macht der Fürther Künstler Thomas May, dessen Kunstwerk “Mohnblume“ in den nächsten Wochen zentral im Schulgebäude der Paul-Moor-Schule präsentiert wird.

    Geleitet durch die Impulse von Herrn Thomas May setzen die Schüler die verschiedenen Themen mit unterschiedlichen bildnerischen Mitteln um.

    Bei der Begegnung mit dem der Artothek entliehenen Kunstwerk Mohnblume erstellen die Schüler durch die Begegnung mit dem Kunstwerk des Künstlers und unter der Beachtung von Thema und Farbkompositionen ihre eigenen persönlichen Kunstwerke. Die so entstandenen Kunstwerke umrahmen dann das Werk von Thomas May.

    Darüberhinaus haben noch weitere vielfältige kulturelle Aktivitäten der Schüler stattgefunden:

    • Thomas May zu Gast in der Paul-Moor-Schule. Am 9. Mai 2011 fand in der Paul-Moor-Schule ein Gespräch zur Vorbereitung des Grashalmprojektes statt.

    • Der Besuch einer Ausstellung des Künstlers im K4 in Nürnberg

    • Teilnahme der Schüler am Life and Nature Projekt des Grashalminstituts des Künstlers in Neustadt an der Donau am 30. Mai 2011 gemeinsam mit einer Klasse einer Neustädter Hauptschule, bei der es um die Realisierung eines Gras-Kunst-Projektes geht.

    Das Grashalminstitut beabsichtigt bei diesem mehrwöchigem Projekt gemeinsam mit Fachleuten und Künstlern, Seminare, Vorträge, Ausstellungen und Aktionen zur Pflanze Gras durchzuführen. Hierbei soll es um eine Vermittlung und Wertschätzung der kulturhistorischen Werte der Auenwiesen gehen.

    Seit mehreren Jahren schon verfolgt der Nürnberger Künstler Thomas May ein ehrgeiziges Ziel: Er lässt bei unterschiedlichen Anlässen (z. B. Naturschutzprojekten, Gartenschauen) an den verschiedensten Orten weiltweit Grashalme aus Balsaholz schnitzen. Jeder Halm erhält eine Nummer und die Initialen der Schnitzerin/des Schnitzers, wird anschließend hellgrün eingefärbt, konserviert und von May auf einen Rollrasen aufgesteckt. Zwölf Millionen Grashalme sollen so im Laufe der Zeit zusammenkommen. Er nennt sein Projekt eine "offene Skulptur", an der fortwährend weitergearbeitet wird. Zum Abschluss seiner "Schnitztouren" stellt er die Rasenstücke, die jeweils mehrere Tausend Balsaholzhalme enthalten können, in Museen, Galerien und Kunsthäusern aus. Seine Raseninstallationen als seine persönliche Art, sich mit der Natur auseinanderzusetzen, finden weltweit Beachtung. Unter anderem war er mit dem Projekt auch schon in Österreich, China, Finnland, Tschechien, der Ukraine, Polen, Mazedonien und Japan auf Tournee.

    Für die Kunstaktion an der Donau hatte Thomas May den Schülerinnen und Schülern aber zunächst eine andere Aufgabe gestellt: Sie sollten das Gelände bei Sittling mit offenen Augen begehen, aufmerksam betrachten und feststellen, wo Gräser mit ähnlichen Wuchsformen und -höhen stehen, die irgendwie zusammengehören. Diese "Grasfamilien" markierten sie dann mit leuchtend orangen Stäben und spannten um sie herum Schnüre in derselben Farbe. Vom Damm aus betrachtet sah das Ganze aus wie ein Ornament aus spiralig gewundenen Formen, bei näherem Hinsehen und Nachdenken erst bemerkte der Betrachter, dass hinter dem Ganzen ein System, eine Ordnung steckt. Mit einer weiteren Schulklasse plant der Künstler in den nächsten Tagen, die Installation durch Stäbe und Schnüre mit einer hellgelben Leuchtfarbe zu ergänzen, wobei dann andere Familienbeziehungen im Vordergrund stehen sollen, etwa Blütenpflanzen oder Pflanzen mit ähnlichen Blattformen. Das Ergebnis wird noch bis zum 12. Juni 2011 auf der Donauaue zu sehen sein.

    „In der Versuchsanordnung “Grasformungen“ wird so an mehreren Tagen der Einfluss herbakulter Inszenierungen auf das Ausformungsverhalten einzelner Grasfamilien in einer Donau Auenwiese bei Neustadt an der Donau untersucht.“ (Thomas May)

    • www.ms-neustadt-donau.de


    Die Kontinuität der Zusammenarbeit von Artothek und der Paul-Moor-Schule wird auch in den nächsten Jahren für Spannung, kreative Prozesse und verstärkte Teilhabe an kultureller Bildung sorgen.

    Thomas Lechner, Schulleiter und Team

    Paul-Moor-Schule
    Sonderpädagogisches Förderzentrum Nürnberg
    Schafhofstraße 27
    90411 Nürnberg

    Fon 0911 2313929    Fax 0911 231 26 51

    Email : zentrale(at)paul-moor-schule-nuernberg.de

    12 Millionen Grashalme (pdf)

  • Traumstadt aus Beton

    Traumstadt aus Beton

    Projektbericht zum Kunstprojekt  "Traumstadt aus Beton". Das Kunstprojekt Traumstadt aus Beton ist eine Kooperation zwischen der Artothek, der Paul-Moor-Schule und der Künstlerin Frau Hahn, im Rahmen der Projektreihe artothek@school zu verstehen. Ein von der Artothek entliehenes Bild dient als Vorlage  und als Gesprächsanlass mit der Künstlerin. Durch die persönliche Begegnung mit der Künstlerin gelingt eine sinnvolle Teilhabe aller beteiligten Schüler am kulturellen Prozess.
    Schüler der 5. Klasse bauten mit Frau Hahn (Künstlerin) und Frau Hörmann (Erzieherin) ihre Traumstadt. Das Projekt hat im Januar 2012 begonnen und dauert mit einer Ausstellung von Bildern der Traumstadt bis Ende April an.
    Zu Beginn erlernten die Kinder den spielerischen und kreativen Umgang mit Beton, wie das Gießen dieses Materials in Formen. Nach einer Trocknungszeit von 24 Stunden konnte der Betonguss weiterverarbeitet werden. Vielfältige Formen haben sich in dem kreativen Freiraum aus den verschiedenen Ideen entwickelt. Wie soll meine Traumstadt eigentlich ausschauen? Das war die Frage die dann im Mittelpunkt  des etwas anderen Kunstunterrichtes stand. Soll es ein Zirkus, ein Schwimmbad, Bäcker, Metzger oder Kaufhaus werden ?
    Die Betongussteile wurden aufgebaut, nach den Vorstellungen der Schüler bemalt, Bäume, Autos und Menschen aus Knete geformt und die Traumstadt fertiggebaut. Eine Fotodokumentation zeigt die Entstehung und Fertigstellung der gestalteten Traumstadt und wird gegenwärtig in der Schule ausgestellt.

  • Filmprojekt der SFK 5.2 - Schuljahr 2011/12

    Fimprojekt Klasse 5.2 Schuljahr 2011/12          

    Auch in diesem Jahr hieß es für die 5. Klasse der Stütz- und Förderklassen der Oedenberger Straße wieder: „Und bitte…“. Fünf Tage lang tauchten die 8 SchülerInnen in die Welt der Hexen, Zauberer, Könige und Fabelwesen ab und drehten im Rahmen des Schullandheims den Film :

     

  • Filmtitel:

     

    Die Klasse 5.3 hat bei ihrem Schullandheimaufenthalt in Rothenfels einen Film gedreht. 

    Projektverantwortliche war die Klassenlehrerin Frau Helfer.
    Bei Anfragen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an: zentrale@paul-moor-schule-nuernberg.de

    Den Film können Sie hier sehen:

  • Crossover

    Samy Deluxe an der Paul-Moor-Schule

    Schüler, die sich sonst eher aus dem Weg gehen, reißen im kreativen Miteinander trennende Mauern ein - in einem von PWC gesponserten dreitägigen Workshop. Vom 14. - 16. Februar 2012 wurden in 11 Workshops mit Schülern der Paul-Moor-Schule, der Konrad-Groß-Mittelschule, der Buchenbühler Schule, der Thusneldaschule und der Mittelschule Bismarckstraße im Team gearbeitet.

    In dem von der Paul-Moor-Schule nach Nürnberg geholten Projekt wurde schon bald klar: Mit Teamarbeit ist alles möglich - auch Integration und das Überwinden von Vorurteilen.
    Innerhalb von 3 Tagen schmiedete crossover eine kreative Einheit aus Jugendlichen, deren Gemeinsamkeit oft aus Vorurteilen den anderen gegenüber besteht : Schüler von Hauptschulen und Förderschulen. Im übergreifenden Teamwork stellen die Schüler, die aus unterschiedlichen Schichten kommen, eine abendfüllende Performance auf die Beine und lernen, dass die anderen vielleicht ganz anders sind als erwartet.
    Der kreative Teil des Projekts setzt auf Elemente der Jugendkultur : Coaches sammeln gemeinsam mit den Schülern Ideen für Rapsongs und arbeiten sie aus, die Jugendlichen üben Gesangstechniken und die Kunst des Beatboxing, bei der mit Mund und Stimme ein Schlagzeug nachgeahmt wird. Sie studieren Breakdance- und Hip Hop- Choreografien ein, produzieren Videoclips, die zu den Rapsongs passen, gestalten ein Graffiti- Bühnenbild, werden zu DJ's geschult, arbeiten eine musikalische Basketball- Performance aus und helfen bei den technischen und organisatorischen Abläufen hinter den Kulissen. Zusammengefügt und aufeinander abgestimmt, bilden die Elemente am Ende eine zweistündige Bühnenshow, die dann live im Löwensaal zu sehen war!

    Ins Leben gerufen wurde crossover 2007 von Julia Dohnanyi, dem bekannten deutschen Rapper Samy Deluxe und dem ehemaligen Basketball- Nationalspieler Marvin Willoughby. Mit dem Projekt setzen sie sich gegen die wachsenden Grenzen zwischen Kindern unterschiedlicher Stadtteile und Schulformen ein und fördern das Mit- und Füreinander sowie die Kreativität des Einzelnen im Gruppenverband.



    weitere Videos sind auf Youtube mit dem Suchbegriff crossover@school Nürnberg zu finden.

    Artikel in szene-extra "Die jungen Seiten der Nürnberger Nachrichten"

    crossover@school Nürnberg 2012
    crossover@school Nürnberg 2012
    • Schwarzlichttheater
      Der Choreograf Ingo Schweiger hat mit Schülern der 9.Klassen ein Tanztheaterprojekt gestaltet und aufgeführt. Das überzeugende Ergebnis sehen Sie auf dem Video.
  • Preisverleihung für das Projekt "Die Schule tanzt" in Berlin

    Das Projekt die "Die Schule tanzt" hat bei dem bundesweiten Wettbewerb "Kinder zum Olymp" einen Preis in der Sparte Tanz erhalten.

    Das Tanzprojekt wurde im Zeitraum Januar 2008 bis Juni 2008 von Tanz- und Theaterpädagogen aus Nürnberg in Kooperation mit Lehrkräften des Förderzentrums durchgeführt. Wöchentlich standen pro Klasse zwei Stunden zur Verfügung. Jede Schulwoche wurde in jeder der 9 beteiligten Klassen 2 Stunden getanzt. Somit über den ganzen Zeitraum des Projektes hinweg wöchentlich 18 Unterrichtsstunden.

    Das Projekt endete am 5. Juni 2008 mit zwei Aufführungen. Eine Aufführung fand am Vormittag statt. Hierzu wurden alle Klassen eingeladen. Eine weitere Aufführung fand am Abend statt. Zu dieser Aufführung waren Eltern, Sponsoren, Bürgermeister und Freunde der Schule geladen.

     

  • CariMigra


    Wohnzimmer-Erwartungen

    Kuckucksuhr oder Hirschkopf? Wie sieht ein typisch deutsches Wohnzimmer aus? Der Nürnberger Theaterpädagoge Jean-François Drozak bringt jugendliche Migranten und deutsche Familien zusammen - mit überraschenden Erkenntnissen.

    Viel wissen Migranten und Deutsche nicht voneinander. Das stellt Jean-François Drozak immer wieder fest. Deshalb hat der Theaterpädagoge das Projekt "CariMigra" entwickelt, das junge Migranten an Nürnberger Hauptschulen mit Orten vertraut machen soll, die ihnen unbekannt sind: mit dem Staatstheater, dem Rathaus oder den Wohnzimmern deutscher Familien zum Beispiel. Drozak kann sich gut in seine Schützlinge hineinversetzen, denn als "belgo-brasilianischer Bayer", wie er sich selbst nennt, hat er erfahren, wie es ist, sich in verschiedenen Kulturen zurechtzufinden. Durch sein Projekt, das 2010 mit dem Zukunftspreis der Nürnberger Sparda-Stiftung ausgezeichnet wurde, will der 38-Jährige den Jugendlichen das Gefühl des Fremdseins nehmen und Orientierungshilfen bieten.

     

    Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen

    Mit Schülern der Paul-Moor-Schule in Nürnberg besucht er das Ehepaar Zwinscher in Hetzles. Bei Kaffee und Kuchen machen die Jugendlichen die für sie erstaunliche Erfahrung, dass nicht nur Menschen aus anderen Kulturen mit Kontaktproblemen zu kämpfen haben: Amri Zwinscher hat fast 30 Jahre gebraucht, um in Franken anzukommen. "Weil ich mich hier so lange als Fremde gefühlt habe, möchte ich einfach, dass man sich kennenlernt", sagt die Pfarrerstochter aus der Nähe von Hamburg. Und das heißt für sie, ihr Wohnzimmer zu öffnen, damit die Schüler und sie mehr voneinander erfahren.

    Von echten und falschen Freunden

    Im Rahmen des Projekts erarbeiteten die Jugendlichen auch gemeinsam ein Theaterstück - eine spielerische Förderung der Sprachkompetenz: "Jonas oder Der Künstler bei der Arbeit" nach einer Erzählung von Albert Camus handelt von der Bedeutung tragfähiger sozialer Kontakte, von echten und falschen Freunden. Die Aufführung fand am 6. Dezember 2012 im Jugendkulturzentrum "Luise - The Cultfactory" in Nürnberg statt.

     

    Die Sendung zum Nachschauen

  • Das Angebot des fünften Zeitraum "Nürnberger KulturRucksacks"

    Schuljahr 2013/2014

     

    1. Modul Museum Zeitraum Oktober 2013 bis April 2014

    Museumsbesuch: Ausstellung zzgl. museumspädagogisches Angebot für die betr. Klassen
    Kulturanbieter: turmdersinne

     

    2. Modul Theater am 5. November 2013 um 10 Uhr

    Museumsbesuch: Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor, ab 8 Jahren
    Kulturanbieter: Theater Mummpitz im Kachelbau

     

    3. Modul Tanztheater entweder am 05., 06., 07., 08., oder 09. Mai 2014 um 10 Uhr

    Museumsbesuch: Tanztheater für Kinder
    Kulturanbieter: Tafelhalle Nürnberg

     

    4. Modul Kinderkonzert am 26. Juni um 11:15 Uhr

    Museumsbesuch: Wir lassen's krachen
    Kulturanbieter: Staatsphilharmonie Nürnberg

     

    Sowie zeitlich versetzte, museumspädagogische Begleiteinheit des gleichen Anbieters für die betreffenden Klassen.

  • Kulturrucksack 2012/2013

    Ein Rucksack voller Kunst für junge Leute - das verspricht der "Nürnberger Kulturrucksack", den das Theater Mummpitz im Schuljahr 2012/13 anbietet. Schüler der  Paul-Moor-Schule kommen dabei kostenfrei in den Genuss von Theater- und Tanzaufführungen sowie Museums- und Konzertbesuchen.

    Die dritten Klassen der Paul-Moor-Schule können im Schuljahr 2011/12 an diesem kulturellem Angebot partizipieren. 

     

    1. Station: Das Neue Museum
    Haltestelle: Neues Museum: Alles Aussteigen! Hier könnt ihr Euer Museum selbst bauen, Farbe satt haben, Farbe zum Flirren bringen und natürlich auch die neuesten Ausstellungen besichtigen!

     

    2. Station: Das Theater Mummpitz
    Im Februar 2013 macht Ihr Station im Kachelbau: Herzlich Willkommen zu den:
    "Grandiosen Abenteuern der tapferen Johanna Holzschwert"!
    Reitet mit Johanna nach Frankreich, kämpft gegen Drachen, krönt einen König und vieles mehr!

     

    3. Station: Tanz in der Tafelhalle
    Im Frühjahr geht die Reise in die Nürnberger Tafelhalle! Dort dürft Ihr eine getanzte Theaterbesetzung mit dem Namen "Occupy" miterleben!

     

    4. Station: Kinderkonzert im Staatstheater Nürnberg
    Am 1. Juli 2013 dürft Ihr gespannt sein, was ein richtiges "Froschkonzert" im Opernhaus des Staatstheaters so hergibt! Ohren auf!